Kirche für Zuhause - für Jugendliche

Liebe Jugendliche,


wie geht es euch Zuhause?
Um euch in dieser Zeit durch die nächsten Wochen zu begleiten, gibt es hier jeden Tag (immer montags bis freitags) Anregungen, Tipps, Links zum Ausprobieren, Nachdenken und Anschauen.

Gerne dürft ihr uns eure Meinung, Anregungen oder wie es euch geht, schicken.

Juz.gruenstadt@no-spamevkirchepfalz.de
jugendzentrale.bad.duerkheim@no-spamevkirchepfalz.de

Viele Grüße
Andrea, Jasmin, Petra, Ben und Fritzi

Wir sind Jugendreferent*innen und Gemeindediakon*innen und machen Angebote für Kinder und Jugendliche im Kirchenbezirk Bad Dürkheim-Grünstadt.

Die Kirchengemeinden Grünstadt und Sausenheim-Neuleiningen stellen jeden Tag 3-Minuten-Andachten online. Außerdem "Mitt-Woch - Mitt-Gott"- Andacht und sonntags einen Gottesdienst im livestream (www.ev-kirchengemeinde-gruenstadt.de und www.kirche-sausenheim-neuleiningen.de).

Kirche für Zuhause

Hallo, heute ist Palmsonntag.
Palm wie Palmen, Sonne, Meer, Strand?
Nein, mit Urlaub hat das nichts zu tun. Mit Palmen, genauer gesagt Palmzweigen aber schon.
Aber lest selbst (nach dem Markus-Evangelium Kapitel 11, 1-11):

Jesus war mit seinen Jüngern und Jüngerinnen (es waren nämlich auch Frauen mit dabei, die mit ihm umher zogen) auf dem Weg nach Jerusalem, der Hauptstadt des Landes Israels. Hier wollten sie dieses Jahr das Passahfest feiern. Beim Passahfest denken die Juden an die Rettung aus der Sklaverei in Ägypten. Das wird jedes Jahr beim Passahfest gefeiert.
Als Jesus und die Jünger und Jüngerinnen in der Nähe von Jerusalem waren, schickte Jesus zwei von ihnen in das nächste Dorf und sagt: „Am Anfang des Dorfes findet ihr ein Eselfohlen angebunden. Bindet es los und bringt es her. Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da? Dann antwortet: Der Herr braucht es und lässt es bald wieder zurückbringen.“ So machten sie es. Sie brachten das Fohlen zu Jesus, legten ihre Kleider (wahrscheinlich Mantel oder Umhang) darauf und Jesus setzte sich auf den Esel.
So ritt er und gingen sie in die Stadt Jerusalem hinein. Dort waren viele Menschen. Sie waren alle nach Jerusalem gekommen, um dort das Passahfest zu feiern. Als sie Jesus auf dem Esel sahen, erinnerten sich einige von ihnen daran, dass in der im Buch des Propheten Sacharja (bei uns im Alten Testament) steht: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm ist er und reitet auf einem Esel.“ Und da reitet nun einer, ganz eindeutig arm, auf einem Esel in Jerusalem ein. Dass konnte ja nur bedeuten, dass da der versprochene König kommt, der versprochene Retter, der Messias. Total begeistert, legten sie ihre Kleider und Palmzweige auf den Weg vor Jesus, um ihm – wie es einem König gebührt – einen „roten Teppich auszurollen“. Und sie jubelten ihm zu und sangen vor Freude: „Hosianna! Gesegnet sei der, der kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!“ (Hosianna oder Hosanna heißt übrigens übersetzt „Hilf doch!“ und man ruft es zu Gott oder zu einem König.) Und so zog Jesus  - umjubelt - in Jerusalem ein.

Daran erinnern wir an Palmsonntag. Und da die Menschen Palmzweige für Jesus, dem König und Retter, auf den Weg gelegt haben, heißt der Tag Palmsonntag.

Jesus ist ein besonderer König, das zeigt schon, dass er auf einem Esel und nicht auf einem Pferd einreitet. Vielleicht könnte man eher sagen, Jesus ist ein König der Herzen, ein König der Liebe, ohne ein bestimmtes Land, in dem er regiert. Dafür ist er für alle da und will König für alle sein. Auch für uns, auch für dich und mich.

Wer ist Jesus eigentlich für dich?
Wenn du König oder Königin wärst, was würdest du machen? Würdest du in einem Luxusauto oder auf einem Esel daher kommen?


Kennt ihr das Spiel "Simon says"?. Simon sagt zum Beispiel: „Simon says, stehe auf einem Bein.“ Dann stellen sich alle auf ein Bein. Wenn er sagt: „Simon says, hebt die linke Hand.“ Dann heben alle die linke Hand. Wenn Simon aber nur sagt:„Hebt die linke Hand.“, dann darf man es nicht nachmachen. Wer einen Fehler macht, scheidet aus. Alternativ kann man auch einfach über den Fehler lachen und gemeinsam weitermachen. Nach einiger Zeit wird gewechselt und eine andere Person darf Simon sein und sagen, was gemacht wird.


Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche. Das kommt vom althochdeutschen "kara" = Klage.
Weiter geht es morgen.

Bis dann!
Viele Grüße
Petra

Hi Leute,

heute möchte ich dich einladen, dir mal fünf Minuten Zeit zu nehmen – um zu beten. Für dich. Deine Familie. Deine Freunde. Unser Land. Unsere Welt.

Ich glaube, Gebet bewegt. Etwas in und ums uns, weil wir einen lebendigen Gott haben.

Jana hat ein cooles Video gemacht, wo sie erzählt, was Gebet für sie ist. Schau doch mal rein:

Wenn du magst, kannst du dein Anliegen gerne mit mir teilen, dann bete ich für dich!

Ben
 

Wir haben nun von Sonntag (Palmsonntag) an jeden Tag bis Freitag 17. April was Neues in "Kirche für Zuhause", damit ihr die passenden Geschichten/Texte zum passenden Tag habt.

Kirche für Zuhause - Donnerstag 2. April

Hallo,

ich habe ein Update zum Thema Homeoffice entdeckt: Homeschooling.

Es ist wieder von den Machern von Extra3 vom NDR.

Schaut mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=LzH67LIGCm0&list=RDuYd-f3bEIs0&index=12

Viel Spaß wünscht Euch

Fritzi

Und noch was zum kreativ werden: 

Schreib mal wieder!

Ich freue mich immer sehr, wenn ich Post bekomme. Besonders auch Post im Briefkasten. Da freue ich mich, dass jemand an mich gedacht hat. Und mehr … Da hat sich jemand viel Zeit für mich genommen, sich Gedanken gemacht, extra eine Karte für mich ausgesucht oder sogar selbst gebastelt, sich überlegt, was er*sie mir schreiben will und sich auch die Zeit genommen, mir (per Hand) zu schreiben.
Wenn ich einer Person schreibe, dann denke ich an ihn*sie, schon von dem Zeitpunkt an, an dem ich mir vornehme zu schreiben, beim Karten aussuchen oder basteln/gestalten/malen, bis zum Schluss, wenn ich die Briefmarke aussuche und aufklebe und den Brief in den Briefkasten lege. Eine lange Zeit des Denkens an die mir liebe Person. Ich habe einmal gehört, an eine Person denken, ist wie für eine Person beten.

Es gibt den guten Brauch zu Ostern eine Osterkarte an die Menschen zu verschicken, die mir wichtig sind und die ich an Ostern nicht sehen kann. In den letzten Jahren war es bei mir meist nur noch eine WhatsApp als Ostergruß. Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich selbst meine Eltern und mein Patenkind nicht besuchen können. Also, wie wäre es, mal wieder zu schreiben?

Wen kannst du an Ostern nicht besuchen? Schreibe ihr*ihm doch eine Osterkarte.

Hier einige Ideen, wie du welche selbst machen kannst: Ob gemalt, ob Tulpen aus Tonpapier ausgeschnitten (Variante: 3x die gleiche Tulpe ausschneiden, übereinanderlegen und in der Mitte heften. Die beiden oberen Tulpen in der Mitte knicken und nach oben biege), aus Zeitung, mit Buntstiften oder Wachsmalstiften/Ölkreiden auf schwarzem Papier, als Fingerstempel (siehe Kirche gegen Langeweile vom 26. März), als Kratzbild, mit weißer Ölkreide und Filzstift, Moosgummi, gefalteter Hasenkopf, weiße Ostereier aus Tonpapier ausschneiden und anmalen oder Hasenkopf mit  buntem Tape und Wackelaugen.
Alles wird schön. Probiere es aus!

Bis morgen
Petra

Kirche für Zuhause - 1. April

Hi Leute,

hört euch mal den Song an: SDP – Unikat  

Ich finde das ehrlich gesagt gar nicht so leicht, dem Glauben zu schenken. Im Leben und das kennt ihr sicher auch, gibt es viel, was einem das krasse Gegenteil sagt. Da ist es besser, dass man sich anpasst. Die Klamotten trägt, die grad angesagt sind. Die Haare am besten (…okay ehrlich gesagt habe ich keinen Plan was grade angesagt ist) Aber das war zu meiner Zeit auch nicht anders – es gibt immer etwas, was angesagt ist und entweder machst du mit und gehörst dazu oder du machst nicht mit und wirst irgendwie ausgegrenzt. In der Schule gute Noten bekommen, aber Streber sein geht auch nicht. Oder das neueste Smartphone haben, weil es irgendwie zeigt, dass du es dir leisten kann. Es gibt so viel, wo wir versuchen dazuzugehören und doch irgendwie noch herauszustechen, damit andere unserem „Vorbild“ folgen.

Deshalb finde ich das Lied so krass. Es heißt z.B. „Du bist ein Unikat, einzig in deiner Art“. Das erinnert an Aussagen, die so auch in der Bibel zu finden sind. In Psalm 139,13-18. Wir sind kein Zufallsprodukt, sondern von Gott geschaffen – gewollt - einzigartig. Darin steckt für mich Freiheit, denn von Gott bin ich voll und ganz angenommen ohne irgendwas dafür tun zu müssen. Das gibt mir die Kraft nicht jeden Sch**ß mitmachen zu müssen oder mich in meiner Haut erst dann zufrieden zu fühlen, wenn ich genügend Likes oder sonstige Aufmerksamkeit bekomme. Du bist ein Unikat – so wie du bist – und das ist auch gut so!

Macht’s gut!

Ben

 

Kirche für Zuhause - 31.März

Hallo, 

habt ihr auch gehört, dass die Corona-Pandemie gut für das Klima ist?
Bei China war vor dem Corona-Ausbruch in der Luftverschmutzungkarte alles tiefrot, jetzt alles blau, sprich saubere Luft. 

Dadurch, dass viele Zuhause bleiben (müssen), gibt es weniger Verkehr, weniger Autos, Busse, Flugzeuge und somit weniger CO2 und damit sauberere Luft. Von Hamburg habe ich gehört, dass dort jetzt schon sichtbar bessere Luft sei. Auch einige Firmen stehen gerade still.
Also gut fürs Klima - schlecht für die Wirtschaft und für uns?

Was können wir auch in unserem normalen Alltag fürs Klima tun? Bzw. was tun wir schon fürs Klima und was nehmen wir uns vor, zu tun? Das will der Sprecher*innenkreis der Evangelischen Jugend Pfalz von jungen Leuten wissen und hat das Projekt ökologischer Handabdruck gestartet. Das ist eine (online-)Umfrage zu den Zielen, die sich jede*r Einzelne von uns selbst steckt.
Über den QR-Code oder über hier kommst du hin. Es dauert nur 2 min. Man muss nur Kästchen ankreuzen. 
Mach mit und teile mit uns, was du schon machst oder dir pro Klima vornimmst.

#mein Zukunftsklima ist das Jahresthema der Evangelischen Jugend in der Pfalz in diesem Jahr. Am Samstag 28. November gibt es ein großes Jugendevent in Frankenthal dazu mit einem Konzert von Glasperlenspiel. save the date- Trag dir doch schon mal den Termin ein. Vielleicht sehen wir uns dort.

Bis morgen
Petra

 

Kirche für Zuhause - Montag 30.März

Hallo, 

wie war euer Wochenende?
Was habt ihr so gemacht?
Kam Gott da irgendwo vor?

Fragen über Fragen. Heute habe ich viele Fragen für euch.

Dürfen Christen ...?
Hat Jesus ...?
Pfarrer sind ....?
Glaube ist ...?

Was meint ihr? 

Hört euch an, was andere dazu sagen: 
unter yeet.evangelisch.de und dann den ersten Clip anklicken ("yeet ist das evangelische Contentnetzwerk. Diese Menschen sind jetzt schon dabei"). Da trefft ihr auch Jana wieder. 

Nun?

Sehen wir uns morgen wieder?

Ich würde mich freuen!
Petra

Kirche für Zuhause - Samstag 28.März

Hallo,

wie läuft es euch zu Hause in der "Corona-Zeit"?

Ich habe ein witziges Youtube-Video von der Sendung Extra 3 vom NDR gefunden.

https://www.youtube.com/watch?v=PL10KHvmuuU

Die angesprochenen Themen zeigen meiner Meinung nach gut, wie sich das ganze derzeit anfühlt.

MfG

Fritzi

Kirche für Zuhause - Freitag 27. März

Hallo!
Wie geht es euch?  Wie war eure Woche?
Wie klappt das mit Schule Zuhause?
Was bewegt euch gerade?
Wie findet ihr „Kirche für Zuhause“? Was würdet ihr euch wünschen oder brauchen?
Das frage ich mich gerade.

Wenn ihr wollt, oder schreibt mir/uns doch eine E-Mail: juz.gruenstadt[at]evkirchepfalz.de oder Jugendzentrale.bad.duerkheim[at]evkirchepfalz.de.
Wir würden uns über Rückmeldungen freuen.

Bis dahin schreibe ich euch von mir und hoffe, dass auch was Interessantes für euch dabei ist.

Habt ihr schon Wochenendpläne??
Ich will endlich mal die letzten Reste der Weihnachts- und Winterdeko entfernen und neue (Frühlings-)Fensterbilder (Osterdeko gibt es bei mir erst an Ostern!) aufhängen. Und natürlich vorher Fenster putzen. Mal sehen, wie weit ich komme.

Ein Fensterbildtipp hätte ich hier für euch: Ich habe ein normales 80g schweres DINA4 Papier genommen und das Bild mit Filzstiften angemalt.  Damit es durchscheinender wird, habe ich es mit Sonnenblumenöl (geht auch jedes geruchsneutrales Pflanzenöl) bestrichen. Das gibt einen tollen Effekt. Trocknen lassen und dann am besten noch zwischen Zeitungspapier die letzten Reste aufsaugen lassen (ggf. mit einem dicken Buch beschweren) und aufhängen.
 

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende in Hamburg sein. Geht leider nicht. Vielleicht könnte ich einen virtuellen Spaziergang durch Hamburg machen oder online die Museen besuchen (viele Museen weltweit haben jetzt ein besonderes online-Angebot, oder vielleicht steht auch ein Konzert der Elbphilharmonie online?).

Ich werde auf alle Fälle heute noch Bananen-Muffins backen, bevor die Bananen schlecht werden. Letztes Wochenende sollte nämlich unser Dekanats-Teamer/Mitarbeitenden-Wochenende sein, was wir absagen mussten. Ich hatte aber dafür schon die Bananen im Weltladen bestellt, die ich dann natürlich auch abgenommen habe. Also, gab es bei uns in den letzten Tagen schon viele Bananen zu essen. Zum Glück mag ich Bananen. Und aus den letzten werden jetzt Muffins.
 

Wollt ihr noch ein Andachts-Link: Die „Mitt-Woch Mitt-Gott“-Andacht diese Woche begann mit „Gott schläft.“ Aber seht selbst.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Bis Montag
Petra

Kirche für Zuhause - Donnerstg, 26. März

Hallo ihr Lieben,

Ich sortierte gerade unser Bücherregal in der Jugendzentrale, wenn ihr uns auf Instagram folgt, habt ihr das ja schon mitbekommen. Man haben wir viele Bücher – und manche davon sind tatsächlich älter als ich. „Ob man die alle braucht?“, habe ich mich gefragt. Naja ich wollte natürlich keine Bücher aussortieren, die dann eventuell doch noch irgendwann mal gebraucht werden könnten. Wenn ich jetzt so den Satz lese, könnte ich über mich selbst nur den Kopf schütteln. Aber im Aussortieren und weggeben bin ich echt nicht gut. Ich denke immer, „ach irgendwann wird ich‘s noch brauchen“ und drei Jahre später liegt es noch immer an derselben Stelle. Klar, was ihr jetzt denkt und ihr habt Recht! Ich hätte es auch sofort weggeben können. Vielleicht hätte ich jemandem damit noch eine Freude gemacht.

Beim Durchschauen der Bücher ist mir eins in die Hände gefallen: „Wir feiern das ganze Jahr“. Das musste ich mir mal näher anschauen. Bei der Passionszeit, Fastenzeit bin ich hängen geblieben, die haben wir ja gerade. Es ist ein Jugendgottesdienst zu dem Thema „WICHTIG ODER WAS?!“ beschrieben. Ich fand den Text schön und ganz passend zu unserer aktuellen Situation. Jetzt kann ich euch hier aber keinen ganzen Jugendgottesdienst abtippen. Aber ich möchte euch die wesentlichen Punkte mit auf den Weg geben:

Was ist dir richtig wichtig in deinem Leben?
In unserer Welt denken wir oft: richtig wichtig ist, immer mehr zu haben! Also, umso mehr man hat, umso besser geht es einem. Zumindest wird uns das so vorgegaukelt. Überall werden uns Maßstäbe gesetzt, was wirklich wichtig sein sollte.  Klar nicht alles davon ist schlecht, aber es beeinflusst uns und könnte unseren Blick auf das wirklich wichtige verstellen.[1] Musiktipp hierzu von mir: SDP- Was man hat das hat man. Hört‘s euch mal an.

Mehr Geld, Klamotten, Image, Prestige, Flexibilität und mehr Erleben? Ist das das wichtigste in unserem Leben? Aber auch ohne das immer-mehr-haben-wollen gibt es noch einiges was uns wirklich wichtig ist. Dazu gehören Werte wie Beziehungen, Familie und Freundschaft. Da ist vieles was uns wichtig ist. Was ist dir richtig wichtig? Schreib es dir auf, um dich daran zu erinnern, wenn du magst kannst du es uns auch schicken. [1]

Was ist richtig wichtig für Jesus?
Dazu könnt ihr das Gleichnis aus Lk 14, 16-23 lesen. Ein Hausherr läd‘ hohe Gäste zu sich ein, bereitet ein leckeres Essen vor, aber niemand der Gäste kommt, weil sie vermeintlich wichtigeres zu tun haben. Jesus ist hier mit dem Hausherren zu vergleichen. Ihm ist Gemeinschaft mit uns wichtig. Wie setzt du deine Prioritäten? Das Gleichnis zeigt, dass uns nicht die außergewöhnlichen Dinge von Gott trennen, sondern das Alltägliche. Das Gleichnis geht weiter, der Hausherr läd‘ andere Menschen zu sich ein, die wirklich Zeit für Ihn haben und genießt mit ihnen das Essen. [1]

Setz deine Prioritäten richtig!
Das Leben mit Jesus trägt uns durch schwere Zeiten – so wie wir gerade eine haben. Das bedeutet sich Zeit für den Glauben zu nehmen, Such dir keine Ausrede. Sortiert die Dinge aus eurem Leben aus, die euch nicht guttun und erinnert euch daran was euch guttut. Macht einen Frühjahrsputz mit euren Prioritäten. Und wenn ihr schon dabei seid, dann erinnert ihr euch vielleicht an Menschen die euch guttun. Zeigt den Menschen, dass sie euch wichtig sind. Vielleicht schreibt ihr mal ein Brief oder ruft jemanden einfach mal an.

Soviel zu meinen Gedanken.

Macht’s gut. Eure Jasmin

 

[1] Vgl. GÖTZ/SEIBERT (Hrsg.): Wir feiern das ganze Jahr. S.84-87.

Kirche für Zuhause - Mittwoch 25.März

In den letzten Wochen habe ich nach Alternativen für Plastik gesucht, nach was, was man mehrfach verwenden kann und nicht gleich wegwirft.

Und dabei habe ich auch diese Dinge ausprobiert und genäht (siehe Bild): 
Tasche Lunchbag (mit Klettverschluss) nähen,
Abschminkpads nähen,
Schüsselabdeckung nähen,
Bienenwachstuch selber machen als Ersatz für Butterbrotpapier oder Plastiktüte fürs Butterbrot und
Besteckrolle fürs Picknick ohne Schnittmuster.

Ich lade euch ein, es auch zu versuchen.
Die Anleitungen findet ihr leicht im Internet. Sogar mit Nähvideos. Wer ein bißchen nähen kann oder sich darin übt, bekommt das hin.
Bei uns das reine Bienenwachs (lebensmittelgeeignet) zu finden, um die Wachstücher zu machen, ist eher nicht so leicht. Ich habe es dann auch übers Internet bestellt.
Tipp zum Bienenwachstuch: Legt den Stoff auf ein Backpapier. Dann habe ich das Bienenwachs heiß gemacht und mit einem Gebäckpinsel auf den Stoff aufgetragen (Lieber weniger und nur jede zweite Pinselbahn das Wachs auftragen.). Es wird dann noch ein Backpapier auf den Stoff oben drauf gelegt und gebügelt. Dabei verläuft das Wachs ziemlich. Der Stoff sollte ganz mit Wachs getränkt sein, aber nicht klebrig. Falls ihr doch zuviel genommen habt, einfach ein zweites Stück Stoff auf den Stoff drauflegen, Backpapier drauf und bügeln. Dann nimmt der zweite Stoff das zuviel auf.

Viel Erfolg dabei!

Bis dann
Petra

 

 

Wer nicht nähen will, aber trotzdem was Kreatives machen: Hier diese schönen Ostereier von Andrea für den Osterstrauß, die Wand oder ans Fenster.
Bastelanleitung  zum Ausdrucken 

Viel Spaß wünscht dir
Andrea

Kirche für Zuhause - Dienstag 24. März

Wie war es beim Sammeln der schönen Augenblicke, freudebringenden Kleinigkeiten und Dankbarkeiten?
Hier mein Glas mit meiner Sammlung: Sonne, Blumen und Sträucher, die jetzt nach dem Winter wieder blühen,  Vögel zwitschern, die Gartenrotschwänzchen sind wieder zurück gekehrt, die Kröten in unserem Teich, frische Luft, Garten, Freunde*innen, meine Familie und Verwandte, zu zweit sein, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, eine Nachricht  von meinem Patenkind, ein Lächeln, ein nettes Wort, Mut gemacht bekommen, Sport, Singen/Musik, ein gutes Buch, Gott, für euch das Schreiben zu können, …

Bei meiner Recherche, was ich euch heute schreiben könnte, fand ich dieses:  "Kaffeedate mit Jana - Woran glaubst du?"
Jana hat einen youtube-Kanal in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und interessante Themen darin. Wenn du Jana mehr kennen willst, findest du sie auch hier.

Macht euch einen Kaffee oder Tee, macht es euch gemütlich und schaut das Video an.
Und woran glaubst du?
 

Morgen mehr.
Bis morgen
Petra

Wer gerne bastelt und spielt oder noch eine Idee/ein Spiel für Kinder braucht: Aus den gesammelten Begriffen kann man ein schöne Erinnerungen-Dankbarkeiten-Memory oder Domino-Spiel oder spannender ein Dreier-Memory oder Dreieck-Domino zu machen. Hier die Anleitung dazu. Viel Spaß!

Kirche für Zuhause - Montag 23. März

Es ist Frühling, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Bienen summen, die Blumen blühen und ich denke, was für eine schöne Welt.

Leider fehlt grad was: Dass wir uns ungehindert treffen können, einfach quatschen und was zusammen machen. Erst wenn es mal nicht da ist, merke ich, wie wichtig mir das ist.

Vielleicht hat es sein Gutes, dass man das mal merkt, dass man das so Selbstverständliche wieder schätzen lernt und die kleinen Freuden im Alltag wahrnimmt.

Da fällt mir eine Postkarte in die Hände:
„Das Glück des Lebens besteht aus vielen unvergesllichen Augenblicken. Genieße sie!“

Ich will euch einladen, heute nach diesen schönen (unvergesslichen) Augenblicken Ausschau zu halten, nach schönen Dingen, die euch erfreuen, nach den kleinen Freuden im Alltag oder nach dem, für die ihr dankbar seid.

Sammelt doch diese schönen Augenblicke und Dankbarkeiten. Schreibt jedes auf einen eigenen Zettel und legt sie in ein Glas (Marmeladenglas, Gurkenglas, Einmachglas oder Vase, die gerade nicht genutzt wird). Dann könnt ihr, wann immer ihr wollt oder wenn es euch gerade nicht so gut geht,  die schönen Augenblicke und wo für ihr dankbar seid anschauen und euch dran erfreuen. 
Oder ihr könnt auch Fotos davon machen (sofern man es fotografisch festhalten kann) und euch eine Fotogalerie der schönen Augenblicke/Sachen und Dankbarkeiten erstellen.

Natürlich könnt ihr in den nächsten Tage die Sammlung immer wieder erweitern. Was kommt da wohl in 6 Wochen alles zusammen?
 

„Herr , wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet und die Erde ist voll deiner Güter. … Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich, der Herr freue sich seiner Werke!... Ich will dem Herrn singen mein Leben lang, und meinen Gott loben, solange ich bin.“ Aus Psalm 104


Viele schöne Augenblicke und freudige Entdeckungen heute!

Bis morgen
Petra